Das soziale Helfer Portal.

Unser Ziel ist es, hilfebedürftigen Menschen auch unterwegs, im Sozialraum innerhalb kürzester Zeit die Unterstützung zu vermitteln, die sie gerade benötigen.

Dafür bauen wir zusammen mit vielen Freiwilligen und unseren Kooperationspartnern aus der Sozialwirtschaft ein großes, engmaschiges Netzwerk von Engagierten auf, so dass wir immer passgenaue HelferInnen finden, die gerade verfügbar sind.

Helfer:in werden

 

So funktionierts

Schnell und unkompliziert ein Profil anlegen und passgenaue Einsatzmöglichkeiten finden.

Einsatzprofil anlegen

 

 

 

Vision

Allen Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf, sowie deren Angehörigen, steht ein deutschlandweites, niedrigschwelliges und kostengünstiges soziales Unterstützungsnetzwerk zur Verfügung. Sie können darüber individuelle Hilfeleistungen beziehen. Auch spontan von unterwegs und innerhalb kürzester Zeit.

Problem

Durch den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel steht unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen. In Deutschland leben 13 Millionen Menschen mit Beeinträchtigung, davon 12 Millionen in Privathaushalten. Die Mehrheit von ihnen ist schon heute auf Unterstützung im Alltag angewiesen.

Allein die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen steigt von 2,6 Millionen im Jahr 2014 auf 6 Millionen im Jahr 2030. Das ist ein Zuwachs von 130 % in 15 Jahren. Gleichzeitig spitzt sich der Pflegenotstand immer weiter zu. Wir steuern auf eine gravierende Versorgungslücke zu.

Auch 16 Jahre nach der UN-Behindertenkonvention haben wir es nicht geschafft, Menschen mit Behinderung eine uneingeschränkte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Das soziale Umfeld vieler Menschen mit Behinderung wird immer betagter. Somit nimmt die soziale Unterstützung in der häuslichen Umgebung bei vielen Betroffenen ab. Bei spontanen Unternehmungen die notwendige Hilfe zu bekommen, wird immer schwieriger.

Lösungsansatz

Um den oben beschriebenen Herausforderungen zu begegnen, müssen wir neben der Stärkung der professionellen Strukturen, die Gesellschaft vermehrt einbeziehen. Gemeinsam mit vielen engagierten Bürgern, den Akteuren der Sozialwirtschaft und den Kommunen bauen wir ein großes, flächendeckendes soziales Unterstützungsnetzwerk auf. Es bietet innerhalb kürzester Zeit die Unterstützung, die gerade benötigt wird.

Dabei setzen wir auf das ehrenamtliche Engagement der Bürger:innen. Laut einer Studie der Technischen Hochschule Nürnberg sind bis zu 82% der Bürger bereit, jemandem zu helfen, wenn sie nur wüssten, wann und wo welche Art von Hilfe benötigt wird. Neben der Transparenz über die Hilfebedarfe ist es wichtig, dass das Engagement Freude bereitet.

Deshalb bieten wir den Engagierten nur solche Einsatzmöglichkeiten digital über unsere Helfer-App an, die zu 100 % auf ihr Einsatzprofil passen, d.h. die nur die Tätigkeiten beinhalten, die sie auch gerne ausüben, zu den Zeiten, zu denen sie verfügbar sind, die in ihrem geografischen Wunschgebiet liegen und ihren Interessen und Qualifikationen entsprechen. Außerdem werden die Helfer:innen auf ihre Einsätze durch Schulungen vorbereitet und bekommen eine Aufwandsentschädigung, deren Höhe (unterhalb des Mindestlohns) sie vorab selbst bestimmen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Freiwilligkeit. Die Helfer:innen können die Einsatzanfragen digital zu- oder absagen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Die Verbindlichkeit des Netzwerks wird durch seine Engmaschigkeit erreicht. Durch das unkomplizierte Prinzip werden viele Menschen für das Netzwerk gewonnen, damit immer jemand bereit ist/steht, die gewünschte Hilfeleistung zu erbringen.

Hilfesuchende oder deren Angehörige geben ihren Unterstützungsbedarf in die App ein.

Das System matched diesen mit den Einsatzprofilen der Helfer:innen und fragt deren Verfügbarkeit digital und in Echtzeit per App ab. Aus den Zusagen kann sich der Hilfebedürftige basierend auf den Bewertungen und der Höhe der Aufwandsentschädigung jemanden auswählen. Die anderen Anbieter erhalten eine automatisierte, freundliche Absage. Zudem steht den Hilfesuchenden ein telefonisch erreichbarer Customer Service zur Verfügung. Nach der Leistungserbringung wird diese Leistung vom Hilfebedürftigen auf der App des Helfers bestätigt und mit seiner Unterschrift quittiert.

Am Monatsende erhalten die Ehrenamtlichen eine Gutschrift über die Aufwandsentschädigung, sowie deren Auszahlung auf ihr Konto. Die Hilfebedürftigen erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Der fällige Betrag wird über eine Lastschrift bei dem Hilfesuchenden eingezogen. Die Zufriedenheit der Helfer:innen und Hilfesuchenden wird digital abgefragt und in deren Profil hinterlegt.

Das Helfernetzwerk bauen wir gemeinsam mit den Akteuren der Sozialwirtschaft und den Kommunen auf. Über den niedrigschwelligen Zugang zu dem sozialen Bereich entwickeln wir ungebundene Engagierte sukzessive weiter, so dass sie bei Gefallen den sozialen Organisationen auch für andere Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Für den raschen Aufbau des Netzwerks integrieren wir die Ehrenamtlichen der sozialen Organisationen und schaffen eine Win-win-Situation für alle Beteiligten zum Wohl der Hilfebedürftigen.

Idee

Hinter der Idee für das Vorhaben stehen Gernot Stracke, Vorsitzender des Hilfswerks für Contergangeschädigte e.V. Hamburg & Schleswig-Holstein und Rudolf Beyer, Oberarzt und Leiter der Contergansprechstunde an der Schön Klinik Hamburg Eilbek. Sie wurde zusammen mit der Helferportal GmbH & Co. KG umgesetzt.

Helferportal

Die Helferportal GmbH & Co. KG unterstützt Kommunen und soziale Organisationen beim Auf- und Ausbau von effizienten sozialen Versorgungsstrukturen. Insbesondere für Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf.

Außerdem entwickeln wir Softwarelösungen, die Helferkreise effizient und passgenau digital aussteuern und exakt den Bedürfnissen der Engagierten entsprechen. Zudem bieten wir einen auftragsbasierten Online-Vermittlungsdienst mit ehrenamtlich Engagierten für Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf an.

Dabei werden die Organisationen der Sozialwirtschaft, Kommunen und ehrenamtlich Engagierte integriert. Auf die gleiche Weise gelingt auch die Organisation von Freiwilligen und die Beschaffung Material im Katastrophenfall.

Unsere mehrfach ausgezeichneten Versorgungskonzepte und die dafür entwickelten Softwareprodukte werden sowohl im eigenen Verein deinNachbar e.V. als auch von sozialen Partnerorganisationen erprobt und weiterentwickelt.

Gründer

Die Helferportal GmbH & Co. KG wurde 2015 von Thomas Oeben gegründet. Thomas ist Rettungsassistent, Spediteur und Betriebswirt. Während der Ruandakrise 1994 entdeckte er seine Leidenschaft für die Logistik und hat seitdem viele logistische Netzwerke für renommierte Speditions- und Logistik Dienstleister und für die produzierende Industrie aufgebaut und gesteuert. Er hat dafür Sorge getragen, dass Millionen von Gütern weltweit zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort geliefert wurden.

Im Jahr 2014 hat er sich intensiver mit den Auswirkungen des demografischen Wandels, bei gleichzeitiger Zunahme des Pflegenotstands, auf die Versorgung von hilfebedürftigen Menschen auseinandergesetzt. Aufgrund der sich extrem zuspitzenden Versorgungslücke beschloss er, sein logistisches Know-Hhw und die Digitalisierung in den sozialen Bereich einzubringen. Seit dieser Zeit baut er soziale Unterstützungsnetzwerke auf und unterstützt soziale Organisationen und Kommunen beim Auf- und Ausbau ihrer häuslichen Versorgungsstrukturen.